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E wie Eschenburg
Mit Strom unterwegs: Gemeindewerke Eschenburg testet neues Elektro-Auto.
Der Stromer fällt auf. Das Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen „LDK – GW 33 E“ ist kaum zu hören und äußerst sparsam unterwegs. Das Elektroauto hat die Gemeindewerke Eschenburg  für ein Forschungsvorhaben für zwei Jahre äußerst günstig leasen können. Aber auch der Praxistest zeigt, dass der BMW vom Typ i3  für den Alltag tauglich ist. „Sogar bei der Dienstfahrt nach Wiesbaden oder im Schnee in Hirzenhain“, bestätigt Bürgermeister Götz Konrad.
In Eschenburg ist das Elektro-Mobil als Poolfahrzeug unterwegs, um die Gemeindekasse zu schonen und Erfahrungen zu sammeln. Die verschiedenen Nutzer mussten dieser Tage zum ersten Telefon-Interview mit Online-Fragebogen, mit dem das von Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer geleiteten CAR-Center der Universität Duisburg-Essen  das das Nutzerverhalten von 300 gewerblich genutzten Fahrzeugen im Forschungsprojekt PREMIUM untersucht.
PREMIUM ist die Abkürzung von „Plug-In-, Range-Extender- und Elektrofahrzeuge unter realen Mobilitätsumständen: Infrastruktur, Umweltbedingungen und Marktakzeptanz“ und ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der BMW AG, Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, Universität Duisburg-Essen, Universität der Bundeswehr München und Universität Passau, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert wird.
Deshalb bekommt Eschenburg das Fahrzeug für rund 230 Euro monatlicher Leasingrate günstig. Noch günstiger wird es, dass die gemeinnützige „EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH“ (Kassel) Eschenburgs Elektro-Fahrzeug über die zwei Jahre mit rund 250 Euro monatlich fördert. Das macht die grüne Fördergesellschaft der EAM übrigens auch für Otto-Normalverbraucher: Private Projekte können mit bis zu 5.000 Euro fu?r öffentlich zugängliche Ladesäulen und mit bis zu 3.000 Euro für Elektrofahrzeuge gefördert werden. Mehr Informationen dazu unter www.ekm-energie.de im Internet .
Am meisten gibt derzeit das „E-Kennzeichen“ zu Grübeln. Halter von Elektroautos können seit vergangenen Jahr dieses spezielle Nummernschild beantragen, müssen es aber nicht. Die Kollegen in Bischoffen, Mittenaar und Bad Endbach, die sich zusammen mit Eschenburg für das Forschungsprojekt beworben haben, blieben bei den herkömmlichen Autonummern.
Hinter dem E-Kennzeichen  steckt das im Juni 2015 in Kraft getretene Elektromobilitätsgesetz (EmoG), nach dem Autos mit dem „E“-Kennzeichen  Privilegien im Straßenverkehr haben. So dürfen sie zum Beispiel ohne Gebühr parken oder auf der Busspur fahren – allerdings nur dort, wo die jeweilige Kommune auch diese Privilegien geschaffen hat.
„Wir haben dafür zu wenig Parkautomaten und Busspuren, aber das ‚E‘ steht in Eschenburg für Energie und Elektro“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Auch ohne Bundesförderung, nur mit einem AE-Gehäuse von Rittal  und einer von Elektro-Auto-Pionier Jürgen Holighaus gesponserten Ladestation hat die Gemeinde am Versorgungsgebäude am Marktplatz sogar einen E-Parkplatz mit kostenfreier Tankstelle geschaffen.
Aus der normalen Steckdose tankt der BMW i3 binnen zweier Stunden Strom für rund 40 Kilometer Fahrt. An der großen Steckdose am Marktplatz geht die Ladung sogar in einer Stunde. Und an einer Schnelladestation, wie sie Eschenburgs Elektro-Auto kürzlich bei der bei der Hermann-Hofmann-Gruppe  in Solms nutzen konnte, ist der Akku in einer Stunde fast wieder voll. 
 
 
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Eschenburgs E-Parkplatz mit „Tankstelle“ für das Elektro-Auto: Am Versorgungsgebäude am Marktplatz „saugte“ der BMW i3 in einer Stunde Strom für 40 Kilometer. Alltagstauglichkeit wie Forschung werden mit dem Praxistest in Eschenburg gleichermaßen ausgetestet. (Foto: Götz Konrad) 
 
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