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Fazit EM 2017
Fazit und Vorschau: 9. Energie-Messe 2019 mit weiterem Schwerpunkt und Ausbildung em2017gewinner.jpg
 
In der Energiewende vor Ort stecken die Chancen zur regionalen Wertschöpfung, Bürger-Beteiligung und Fachkräfte-Gewinnung – so lautet das Fazit der 8. Energie-Messe in Eschenburg. Allein im Lahn-Dill-Kreis müssten Bürger, Industrie, Gewerbe und Verkehrsteilnehmer jedes Jahr mehr als 760 Millionen Euro aufbringen, betonte Landrat Wolfgang Schuster die Dimension. „Bisher verlässt der größte Teil des Geldes unseren Landkreis. Dies zu ändern, birgt eine große Chance für heimische Arbeitsplätze in der Region. Wind und Sonne gibt es umsonst, aber die Wartung und Instandhaltung wird meist von Firmen aus der Region gemacht“, so der Landrat bei der Eröffnung der Beratung-Börse in der Mehrzweckhalle.
Unter die 29 Akteure und neun Vorträge hatte sich auch eine Premiere gemischt: Die seit Jahren angekündigte Energiegenossenschaft im Lahn-Dill-Bergland ist eingetragen. Mit Anteilen zu 100 Euro können nun „Genossen“ aufgenommen werden, erläuterte Vorsitzender Markus Weiß. Die Energiegenossenschaft kann 75 Prozent des Windparks „Hemmrain“ übernehmen, der mit zwei modernen Windrädern bei Manderbach bereits erfolgreich im Betrieb ist. Mehr Informationen gibt es unter www.ldb-energiegenossenschaft.de  im Internet.
Und die Energiegenossenschaft mit Sitz in Dillenburg wird 10 Prozent an der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH übernehmen können, um zusammen weitere Projekte in der Region anzustoßen und für eine breite Beteiligung zu sorgen. Zwölf Kommunen, darunter Eschenburg, die evangelische Kirche in Hessen und Nassau und als private Partner die EAM Natur und Hermann-Hofmann-Gruppe haben die Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH gegründet. 
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Vorstands-Trio bei der Vorpremiere (von links): Jürgen Bepperling, Judith Jackel und Markus Weiß von der Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft warben mit Fatih Erden, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH, für die gemeinsame Sache. 

Unter den mehr als 20 Austellern der „kleinen Messe der großen Möglichkeiten“ war erstmals auch der Energie- und Klimaschutzmanager des Kreises, Ingo Dorsten. Der Lahn-Dill-Kreis hat mit einem Energie- und Klimaschutz-Konzept eine Datengrundlage geschaffen und will den 23 Kommunen Hilfestellungen geben, wie möglichst praktisch etwas getan werden kann. Bei seinem Vortrag über die Energiewende im Lahn-Dill-Kreis machte Dorsten auf das notwendige Zusammenspiel von Energiesparen, Energieeffizienz und regenerativen Energien aufmerksam. Gerade im Privaten stecke dafür ein großes Potential: Im Kreis sind über 50 % aller Heizungen über 20 Jahre alt. Für die nächsten Jahre stehen Sanierung und Systemwechsel an, bei der vom heimischen Handwerk maßgeschneiderte Lösungen gefordert sind. Auch die Verteilung der Wärme kann noch deutlich verbessert werden, weshalb bei der Energie-Messe in Eschenburg auch wieder von Bernd Schütz ein Vortrag über den hydraulischen Abgleich geboten wurde.
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Landrat Wolfgang Schuster eröffnete mit Bürgermeister Götz Konrad die Energie-Messe und machte sich ein Bild von der Vielfalt der Aussteller.

 
Dass Eschenburg seit 2006 erkannt hat, dass hier das Know-How in Sachen Energie steckt, wurde beim Rundgang deutlich und soll vertieft werden. Gerade die Heizungsbauer waren bei dieser Messe „Mangelware“, weil ihre Leitmesse im März aussteht und derzeit offenbar mehr Baustellen als Personal zu verzeichnen sind. Nach dem Wunsch von Bürgermeister Konrad und LDK-Energiemanager Dorsten soll die neunte Energie-Messe in Eschenburg deshalb einen Schwerpunkt „Ausbildung“ in dem wichtiger werdenden Sektor Energie bekomme. Und an einen neuen Termin ist gedacht, wobei der Turnus alle zwei Jahre bleibt: „Der November ist die beste Zeit zum Hauskauf und für Energie-Entscheidungen“, weiß Konrad. „Was einem im November gefällt, das gefällt einem das ganze Jahr über.“

 
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Monatliche „Energie-Sprechstunden“ im Rathaus: Jürgen Kotz aus Bad Endbach vertritt die Hessische Energiesparaktion in Eschenburg.

 
Eschenburgs Energie-Messe besticht mit ihrem geradezu familiären Ambiente mit freundlichen Ausstellern, interessierten Bürgern und leckeren Kuchen. Zu den treuen Ausstellern und Partnern gehört die Hessische Energiesparaktion (HESA, unter www.energiesparaktion.de im Internet zu finden). Die HESA kommt ab April einmal im Monat ins Rathaus nach Eibelshausen, um Bürger kostenlos eine Erstberatung anzubieten. „Für alles Weitere gibt es die Fachleute in der Region – zum Beispiel in unserem Aussteller-Verzeichnis“, sagt Bürgermeister Konrad. Das Internet-Angebot www.endlich-energie.de soll nach der Messe-Nachlese modernisiert werden.
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